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          Kultur macht stark –

          neue Jugendkulturangebote

          mit jukuseum

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Museen sind langweilig, und Kultur mögen nur gebildete Erwachsene? Dass das nicht zutrifft, beweist die große Nachfrage und rege Teilnahme an den unterschiedlichsten Jugendkulturangeboten des jukunet. Gerade auch die Workshops und Exkursionen, die in einem Museum stattfinden, sind sehr beliebt. Voraussetzung ist dabei sicherlich immer, dass die Angebote kinder- und jugendgerecht sind, zum Aktivwerden und Mitmachen anregen und Führungen anschaulich und interessant gestaltet werden. Ein Ziel der Netzwerkarbeit des jukunet war und ist, allen Bevölkerungsgruppen – unabhängig von besuchter Schulart und Nationalität – Zugänge zur Kultur zu verschaffen. Damit passt das Förderprogramm „Kultur macht stark – Bündnisse für Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung für die Akteure des jukunet genau ins Konzept, geht es doch dabei genau darum, Kindern und Jugendlichen zusätzlich zum Schulunterricht Freude an Kultur, Kunst und Kreativität zu vermitteln und damit ihr Selbstvertrauen zu stärken und Kompetenzen zu fördern. Das jukunet verfolgt dabei auch immer das Ziel, dass die Teilnehmer die Region als positiven und lebendigen Lebensraum erfahren und ihre Erlebnisse dokumentieren und – z.B. in Ausstellungen – der Öffentlichkeit präsentieren.

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Unter dem Dach von „Kultur macht stark“ befinden sich die Förderprogramme von 35 Verbänden, bei denen lokale Bündnisse seit dem Frühjahr Anträge für außerschulische Jugendkulturmaßnahmen stellen können. Die Museen in der Schranne haben im Verbund mit dem jukunet ein Projekt mit dem Titel „jukuseum“ beantragt – dass sich das Wort aus Jugendkultur / jukunet und Museum zusammensetzt, ist leicht zu erkennen.

Geplant für die nächsten drei Jahre sind zahlreiche Workshops, Kurse, Exkursionen und Präsentationen für Kinder und Jugendliche im Alter von 6-16 Jahren. Die Teilnahme ist kostenfrei. Den Auftakt Ende 2013 bildeten ein Hip-Hop-Kurs für Jungs, der von der Schülermitverwaltung der Realschule angeregt wurde, eine internationale Weihnachtsbäckerei in der Grabfeldschule und eine kreative Wärmestube mit Weihnachtsgeschenkewerkstatt in den Museen in der Schranne.

 Infokasten:

„Künste öffnen Welten – leidenschaftlich lernen mit kultureller Bildung“ lautet der Titel des Förderprogramms der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e.V. im Rahmen von „Kultur macht stark“. Es werden dabei im Zeitraum von 2013 bis 2017 durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung außerschulische Jugendkulturmaßnahmen finanziert, die innerhalb eines lokalen Bündnisses aus verschiedenen Trägern durchgeführt werden. Die Museen in der Schranne Bad Königshofen haben einen Fördertrag gestellt, der Anfang November bewilligt wurde. Bündnispartner sind das jukunet, die Volkshochschule Rhön und Grabfeld, die Grabfeldschule (Grund- und Mittelschule) und die Realschule Bad Königshofen sowie die Herbert-Meder-Schule in Unsleben.

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